Chroar

Krieger der Maru

Description:

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(Bild von KaprikaAZ von Furaffinity)

Chroar ist ein riesiger Maru, ein Echsenmensch mit der Gestalt eines Krokodils. Er ist aufgrund seiner Größe sehr stark, passt aber nicht in viele Häuser hinein und besitzt einen schier unersättlichen Hunger. Trotz seines furchterregenden Äußeren hat er eine ruhige Natur und es ist schwer, ihn wütend zu machen, eine Sache, die man tunlichst vermeiden sollte. Der Maru besitzt an Wasser wie auch an Land eine schier abartige Geschwindigkeit und er ist es nicht gewohnt, sollte man ihn zum Angriff reizen, Gnade walten zu lassen.
Im Gegensatz zu seinen anderen Artverwandten neigt er weder zum Blutrausch und geht an die meisten Situationen kontrolliert und zielorientiert heran, anstatt mit größtmöglichen Gemetzel größtmöglichen Verlust an Leben zu verursachen.
Wie alle seiner Art fühlt er sich in der Natur am wohlsten und ist im Wasser wie auch im Gebüsch leise und schnell unterwegs. Sich ihm im Wasser zu stellen grenzt mehr an Selbstmord, denn einem Kampf. Auf der anderen Seite ist es ihm praktisch unmöglich sich klein und ungesehen am Tag zu machen und speziell auf offenem Gelände oder in zivilisiertem Gebiet ist er unübersehbar.

Was Chroar mag:
- Gutes Fleisch. Seitdem er die Kochkünste der Menschen kennt, schätzt er besonders gebratenes Fleisch.
- Einen guten Kampf.
- Warmes Wasser, einen Platz nah beim Feuer, seit neuestem auch heißen Tee, durch den er hyperaktiv wird.
- Dem Braten beim gebraten werden zusehen. Ebenso liebt er den Geruch des Bratens.
- Leute die denken, sie können ihn jagen. Die Jagd macht mehr Spaß, wenn der Jäger nicht weiß, dass er Chroars Beute sein wird.

Was Chroar nicht mag:
- Wenn andere ihn als Dummkopf betiteln. Er weiß das, er braucht nicht noch Idioten, die es ihm sagen.
- Feiglinge, die hinter dutzenden von Strohmännern gegen ihn kämpfen und nicht den Mut haben, sich ihm stellen.
- Kälte und Hunger.
- Der Mann der sich “Der Graf” nennt

Sein Feind: “Der Graf”
Wissen über den Grafen:
Name: Unbekannt
Geschlecht: Männlich
Alter: Unbekannt
Wohnort: Unbekannt
Aussehen: Mann mittleren Alters, Vollbart, mittlere Statur, Weder Kämpfer noch krieger
Charakter: Sehr charismatisch, freundlich, überzeugend, in Wirklichkeit ein Anderlinghasser
Chroar kennt den Geruch des Grafen sehr gut und kann ihn daran erkennen.

Bio:

Vor dem Abenteuer:

Chroar wurde in einem Dorf in den Echsensümpfen geboren. Es war ein Maru-Dorf ohne Namen, bestehend aus nur einigen der riesigen Echsen. Er weiß den Gebräuchen nach nicht, wer seine Eltern waren. Sein Erzieher war ein alter Maru namens Chrukaro, der ihm in Kampf und Jagd und den Bräuchen ihres Volkes unterrichtete. Der alte Maru starb, kurz nachdem Chroar volljährig geworden war. Als alter Krieger war es unwahrscheinlich, dass er einen ordentlichen Kampf sterben würde, also zettelte Chrukaro einen vorgegebenen Streit mit einem jüngeren Maru an, um in dem Kampf ehrenvoll aus dem Leben scheiden zu können. Chroar hatte die Ehre, das Leben seines Erziehers zu beenden. Sie beerdigten den alten Maru einen Tag später unter den Wurzeln eines alten Baumes, damit dessen Körper den Baum stärken würde.
Irgendwann später wurde das Dorf von einem Achaz-Ältesten besucht. Er brauchte starke Krieger, um eine Expedition in das Land der Weichhäuter zu leiten und neuen Lebensraum für die Achaz zu finden. Chroar schloss sich den Achaz im Austausch für mehrere Kriegsäxte für sein Dorf an.
Es kam leider wie es kommen musste. Nicht weit von den Echsensümpfen, vielleicht eine Wochenreise nach Norden, wurde die Expedition von Weichhäutersoldaten eingekreist und ausgelöscht. Obwohl Chroar dutzende Weichhäuter aufschlitzte und zerbiss, konnte er die Achaz nicht retten. Als der Staub sich legte, war er die einzige noch stehende Gestalt.
Einer der Soldaten hatte ihm einen Speer durch das Bein gejagt, der Maru konnte kaum noch laufen, also schleppte er sich humpelnd in einen nahen Wald, fand dort aber weder leichte Beute noch irgendwelche Hailkräuter. Alles in diesem trockenen Land, dass die Weichhäuter Tulamidien nannten, war ihm unbekannt. Und als eine Weichhäuter-Frau ihn am Ende seiner Kräfte fand, ahnte er, dass es bald mit ihm vorbei sein würde. Doch es geschah etwas unerwartetes. Sie versorgte seine Wunden, verband ihn, scheinbar ohne Angst vor seinen Krallen. Sie kam am nächsten Tag wieder, brachte ihm Fleisch und Wasser, stellte es in einigen Metern vor ihm ab und verschwand. Sie wiederholte dies Tagelang, kam ihm dabei immer näher, bis sie sicher sein konnte, dass er keine Gefahr mehr für sie darstellte.
Seine Beinwunde war schwer, ein Muskel ganz gerissen, die Heilungszeit würde mehr als ein halbes Jahr dauern und in freier Natur wäre dies sein Todesurteil gewesen. Diese Frau jedoch kümmerte sich um den Maru und bemühte sich darum, irgendwie mit ihm in Kontakt zu kommen.
Der Maru hatte sie die ganze Zeit bei ihren Bemühungen beobachtet. Zuerst mit der Gier eines wütenden Raubtieres, später mit Irritation, denn wieso half Beute ihrem Jäger? Und zuletzt mit Dankbarkeit.
Sehr langsam begann er ihre fremde Sprache zu sprechen. Zuerst waren es einfache Sachen. Fleisch. Wasser. Hunger. Klaue. Mala. Es dauerte einige Wochen, bis er begriff, dass nur die Frau Mala hieß und die Weichhäuter sich nicht selbst so nannten.
Als das halbe Jahr herum war, konnte der Maru wieder gehen. Und die Frau namens Mala ibn Sheik hatte ihm das Garethi, das Tulamidi und andere Dinge der Menschen grundlegend beigebracht. Jedoch war sie daran gescheitert dem Maru die Notwendigkeit von Geld beizubringen. Er schien es schlicht nicht begreifen zu können.
Der Maru wollte sich bei der Frau bedanken, hatte er doch nun gelernt, dass Jäger nicht nur stark sein müssen, sondern in der Welt der Menschen man auch durch Klugheit stark sein konnte, dass mehr als nur Stärke in der Welt wichtig war, doch er hatte nichts bei sich, was er ihr hätte geben können. Die Frau winkte ab und nannte ihm den Namen Khajit ibn Sheik, eine Schülerin von ihr und beschrieb sie ihm genau. Sollte er sie jemals treffen, sollte er sich um sie kümmern und sie beschützen, da „Das gute Kind sich manchmal in Probleme bringt“. Chroar versprach es und begann das Land zu erkunden, dabei ab und an nach einem Weg nach Hause suchend. Doch er, ohne Geografische Kenntnisse oder Kenntnisse des Landes, lief mehr oder weniger im Kreis, dabei immer wieder die Siedlungen der Menschen umgehend. Irgendwann traf er wieder auf Menschen. Doch statt ihn anzugreifen, versuchte der Anführer von ihnen, mit ihm zu reden. Er schien überrascht, als er eine Antwort hörte, doch auf positive Weise.
Chroar wurde von dem Mann mitgenommen, der sehr freundlich und interessiert an den Maru schien. Und der Maru, der von Mala nur das beste in den Menschen kennengelernt hatte, sogar glaubte sehr viele Menschen seien so, erzählte dem Mann, der sich nur „Der Graf“ nannte, alles. Auch von der Tradition, dass die schlimmste Strafe der Maru das Verschlingen von jemanden beim lebendigen Leibe sei, um so nicht nur denjenigen als Beute zu strafen, sondern auch so seine Seele aufzunehmen und sie so von dem Kreislauf der Reinkarnation bzw. bei den Menschen von ihrem Himmel fernzuhalten.
Von dem Tage an bekam der Maru ein Zimmer weit unten in der Burg, in welcher er sich recht frei bewegen konnte, wo ihm regelmäßig Menschen gebracht wurden, die zum Tode verurteilt waren. Man sagte ihm, sie seien Massenmörder, Dunkelmagier, Vergewaltiger, Kinderschänder (Speziell bei den letzten beiden tat Chroar sich schwer, dies zu verstehen. Genau genommen hat er die Definition auswendig gelernt, versteht sie aber immer noch nicht).
Man brachte ihm die zum Tode verurteilten mit einem Sack über den Kopf in einem Raum, mit einer merkwürdigen großen Fläche an der Wand, in der Chroar sich sehen konnte. Er wunderte sich manchmal über diese Leute. Der eine war klein und roch nach Erde, andere schlank, nach Blüten und Wald duftend, doch sie alle seien Menschen. Und dort verschlang er sie, auch wenn ihn manchmal der Geruch des Grafen, der seicht durch den Raum waberte, irritierte.
Erst später, sehr viel später, als er sich nach Monaten mit einem Stallburschen namens Alrik angefreundet hatte, wurde ihm von demselben Jungen gesagt, was diese Leute getan hatten, was sie waren. Sie waren Anderlinge. Elfen, Mohas, Zwerge. Sie hatten nie etwas getan, außer geboren worden zu sein. Der Maru wollte dies nicht glauben doch Alrik zeigte ihm die Zellen, angefüllt mit angsterfüllten Anderlingen, denen die Wachen schon fast scherzhaft den Tod im Schlund des Marus androhten. Und Chroar erkannte, dass er nicht nur verraten worden war, sondern die schlimmste Strafe seines Volkes hunderten Unschuldigen angetan hatte. Seine Ehre, das einzige was er wirklich besaß, war unrettbar zerstört. Sein Zorn war gewaltig und ehe die Wachen es sich versahen, kam der Maru wie eine Naturgewalt über sie.
Die Gefangenen wurden freigelassen, die Wachen flohen vor dem Ungeheuer und der Maru suchte den Grafen, um ihn das Schicksal der Anderlinge anzutun. Doch der Mann war klug und hatte gewusst, dass sein Hausmonster früher oder später dahinter kommen würde. Er hatte mehrere Kämpfer, alle entweder thorwalscher Abstammung oder professionelle Monstertöter, sowie einige andere Menschen, die Anderlinge hassten, um sich gesammelt. Chroar konnte sie nicht alle besiegen. Nach einem langen, jedoch ergebnislosen Kampf floh der Maru verletzt, in Körper wie auch Seele.
Als er sich in Sicherheit gebracht hatte, versuchte er zusammenzufassen, was er tun musste, was er tun konnte. Er wusste, er wollte unbedingt den Grafen verschlingen, ihm antun, was er Chroar anderen antun ließ. Doch er wusste nicht, was er wegen all dieser Anderlinge tun sollte. Er hatte Hunderte verschlungen, unzählbar viele. Seine Ehre war nicht mehr zu retten. Nach einigem Nachdenken entschied Chroar sich, dass er den Menschen helfen würde. Er würde Menschen und Anderlinge beschützen. Und er würde jene bestrafen, die anderen Böses antun. Denn nach wie vor, trotz seiner Erfahrungen, war seine Einstellung bezüglich Kampf und Bestrafung dieselbe.
Er würde Leichen fressen, denn die toten Menschen waren ja in Alveran, sie brauchten die Körper nicht mehr. Und auch Leute verschlingen, aber nur, wenn diese es auch aus Sicht eines anderen Menschen verdienten. Und da war das nächste Problem, wo fand er einen Menschen, dessen Urteil er vertrauen konnte, der den Maru nicht missbrauchen würde.
Doch bevor er diese Gedanken weiter ausarbeiten konnte, wurde er von den Männern des Grafen gefunden und trotz seiner heftigen Gegenwehr gefangen genommen. Wieder fand er sich in Kerkern wieder, dieses Mal auf der anderen Seite der Gitter. Er sah, wie nur Stunden später ein kleines Moha-Mädchen reingebracht wurde. Die Wachen redeten darüber, was mit ihr geschehen würde und der Maru hörte mit.
Chroar sollte in einen Käfig gesperrt werden und mit ihm Anderlinge, immer einer, immer ein neuer, wenn er den letzten gefressen hatte. Und das kleine Mädchen würde die erste sein.
Chroar entschied sofort auszubrechen und schaffte es auch. Die menschengeschmiedete Tür war kein Gegner für seine Wut und er nahm das Mädchen mit. Nun traf er auf andere Leute, die die Sklavenhändler bekämpfen und (unbewusst) auch den Grafen. Er hofft, er wird unter ihnen einen Menschen finden, der gerecht und hart ist, wo notwendig, aber auch gütig, wo es angemessen ist. Jemand der für ihn, den Maru, der nicht weiß was gut und richtig ist in der Welt der Menschen, ihm hilft, die richtigen Entscheidungen zu fällen.



Meinungen und Ansichten:

Chroars Meinung über Razchrarchrchrakz Achatazztz
Der Maru hat schon lang keinen von seiner Art mehr gesehen und bereits nach dem ersten Begegnung wusste er, dass er und Razchrar von derselben Art sind. Razchrar roch nach Blut, nach Gewalt und Kampf. Chroar mag diesen brutalen Geruch und betrachtete ihn fast sofort als so was wie einen kleinen Bruder, ebenso Razchrars Brutgeschwister, die den Geruch ihres Bruders bereits an sich trugen.
Ihm scheint Razchrar ein starker und lauter Achaz, der seinem Namen und dessen Bedeutung alle Ehre macht, auch wenn der Maru die sehr negative Art, die Razchrar gegenüber Weichhäutern hat, missfällt. Andererseits, muss Chroar zugeben, war er einige Zeit nach Beginn seiner Reise im Menschengebiet ebenso eingestellt.
Razchrar schien davon auszugehen, dass Chroar die Echsen nach Hause begleiten würde, als Razchrar seine Brutgeschwister gefunden hatte, doch Chroar hatte andere Pläne. Der Abschied fiel freundschaftlich zwischen ihnen aus.

Chroars Meinung über Han-Hepi Cawe
Chroar findet das kleine Mädchen hauptsächlich niedlich, wie ein Mensch wohl eine Katze niedlich findet. Er hat weder Sympathien noch Aversionen gegen sie, er hat sie schlicht gerettet, damit er beginnen kann seine Ehre wiederherzustellen (und weil er nicht von dem Grafen gezwungen werden wollte wieder eine Unschuldige zu fressen).
Der Abschied fiel rasch aus. Chroar hatte keine Möglichkeit sie kennen zu lernen, aber von Razchrars Reaktion ausgehend, wird er sie auch nicht vermissen.

Chroars Meinung über Artjosh Gartosch
Chroar kennt und mag den erdigen, metallenen Geruch der Zwerge, auch wenn es ihn an den Grafen erinnert. Es stellte sich heraus, dass der Zwerg an einer sehr merkwürdigen, für Chroar unverständlichen, Verletzung seines Kopfes litt. Seitdem ist der Zwerg wesentlich aktiver und hilfreicher.
Es gab eine recht angespannte Situation, als Artjosh und ein Zwergenfreund sehr unfreundlich mit Chroar sprachen und Chroar kurz davor war, wütend zu werden, doch die Feigheit selbiger Zwerge verhinderte schlimmeres.

Chroars Meinung über Valandriel Drachenauge
Chroar findet den blumigen Geruch des Elfen etwas irritierend. Seiner Meinung nach sollten Pflanzen nach Pflanzen riechen. Nicht Weichhäuter oder Tiere. Chroar konnte bereits sehen, dass der Elf hervorragend mit seinem Bogen umgehen kann. Auch wenn der Maru dies prinzipiell als eine Waffe für Feiglinge betrachtet, war er beeindruckt.
Valandriel und der Maru hatten kaum ein Wort gewechselt, daher gab es keinen Abschied, als der Elf abreiste um wieder zu seiner Sippe zu kommen.

Chroars Meinung über Yelmiz al’fessir sal Erkhaban ay Selim’Bir Mhanach
Aufgrund seiner Erfahrungen beobachtet Chroar den Heiler genauer. Er wurde einst von einer Heilerin gerettet und hofft, dass dieser Mann dieselbe geistige Einstellung wie einst Mala besitzt. Er scheint einen starken Charakter zu besitzen, denn er hat verschiedene Probleme dominant und souverän gelöst, sich Razchrar widersetzt und keine offene Angst vor dem Maru gezeigt. Gleichzeitig scheint er Chroar ehrenhaft.
Chroar hat sich entschieden, Yelmiz zu seinen moralischen Kompass zu machen und richtet sich nach seinen Entscheidungen.
Bisher bereut Chroar seine Entscheidung, Yelmiz zu vertrauen, nicht. Der Mensch ist eifrig und streng, scheut aber weder den Maru noch harte Arbeit und auch harte Entscheidungen. Einige Dinge, die der Mann tut, entziehen sich Chroars Horizont, doch der Maru akzeptiert das, da Yelmiz sich bisher nie über dessen Dummheit lustig gemacht hat.

Chroars Meinung über Darion Damotil
Darion zeigte Chroar gegenüber bisher nichts als Güte und Freundlichkeit, zwei Dinge mit denen Chroar in der Regel nicht rechnet. Doch Darion scheint sich nicht über den Maru lustig zu machen oder ihn insgeheim irgendwie zu verachten. Chroar mag den (selbst für einen Menschen) recht schwächlich aussehenden Mann und hat ihn ebenso zu seinem moralischen Kompass gemacht.
Darion versuchte sich an Chroars Weiterbildung, ein löbliches Unterfangen, doch bisher ohne Erfolg. Er vermied jeden Kommentar zu Chroars Begriffsstutzigkeit, vermutlich ahnend, dass der Maru über seine eigene Dummheit weiß. Chroar schätzt ihn dafür.

Chroars Meinung über Dariel Eulensang
Dariel ist erst vor kurzem zu der Gruppe gestoßen und obwohl Chroar früh Respekt für dessen Bogenkünste zeigt, ist er enttäuscht von seiner Ansicht über Folter. Nicht das er sie ausübt, doch mit welcher Inkonsequenz. Andererseits riecht er nicht so stark nach Beute, sondern mehr nach Jäger, was Chroar angenehm empfindet.


Chroars Sicht auf das Abenteuer:

Bin den Kerker kaum entkommen, schon tauchen andere Weichhäuter auf. Menschen. Merk. Menschen. Sie mögen’s nicht, wenn man sie so nennt. Aber Achazbruder war da. Witterte Gewalt und Blut an ihm. Mag ich sehr. Er machte sich Sorgen um Mädchen, dass ich mitgenommen hatte. Sehr nett von ihm. Auch wenn er sehr zornig wirkte. Wirkte fast immer zornig. Komischer Achazbruder. Aber Mädchen war in Ordnung. Hatte ihr nichts getan. Hatte sie gerettet.
Lernte andere Weichhäuter kennen. Ein Zwerg. Klein, riecht nach Stein, Metall. Mag Geruch nicht. Anderer Mensch. Kräuter, etwas Blut, Blumen. Mag ich. Erinnert an Mala. Dann Elf. Waldgeruch, Gras und Blätter. Schöner Geruch, auch wenn an den Graf erinnert.
Achazbruder hat andere beruhigt, hat gesagt, ich sei nicht gefährlich. Stimmt. Bin ich nicht für sie. Aber sie sahen erschöpft aus. Ging jagen und hab ihnen Beute gebracht. Hab ihre Angst vor mir gewittert. Blieb in der Nacht bei meinen Brüdern. Lang her, dass ich bei Schuppenbrüdern geschlafen hab. War schöne Nacht.

Sind aufgestanden und weiter zu einem Turm im Wald gegangen. Sah alt und kaputt aus, fast wie alte Achazstädte, nur neuer. Gingen hinein und verschreckten ein paar Menschen in Eisenhaut. Razchrar hat geführt, Menschen, Elf und Zwerg gefolgt. Keiner der Menschen hob die Waffe. Waren sehr kluge Menschen.
Wir befreiten einige Sklaven. Hoffe das hat dem Grafen irgendwie wehgetan. Achazbruder Razchrar hat dort einen Brutsbruder gefunden. Ein Weichhäuter war unter den Sklaven, der sagte er sei ein Magier. Mensch. Merk, es ist ein Mensch. Darion. Roch nach Wasser aus Meer und unter dem Dreck nach Pflanzen. Gar nicht nach Gewalt und Kampf. Ein schwacher Geruch, aber ich mag den Geruch.

Sind dann gegangen zur großen Menschenstadt. Gareth. Viele Menschen. Riecht nach Dreck und Unrat, nach Pisse und Salz. Mag den Geruch nicht. Hoffnungsloser Geruch. Mag ich nicht.
Dort war große Menge. Menschenfrau sollte getötet werden. Dort war Mann, der sagte sie sei Böse. Yelmiz redete mit Mann, brachte aber nichts. Mann roch nach Gewalt und Holz. Dummer Geruch. Kam zum Kampf, aber viele Wachen. Achazbruder und ich griffen an, um Frau zu retten. Razchrar kümmerte sich um Wachen, ich rettete Frau. Andere Frau war dort. Hatte Gabe der Schamanen. Gefahr. Versuchte mich zu verteidigen, aber waren zu viele Gegner. Schützte Frau mit meinem Körper. Sah, dass auch Razchrar unterlag.
Plötzlich hörte Kampf auf. Anderer Mensch mit langem Haar in Eisenhaut tauchte auf. Befahl aufzuhören, hatte Razchrars Brutsbruder bei sich. Alle hörten auf zu kämpfen.
Verstand nicht, was dann geschah, aber Mensch mit langem Haar schien andere zu beeindrucken. Alle hörten auf diesen Mensch.
Der Mann, der sich Yelmiz nannte, erklärte alles dem Mann in Eisenhaut. Hörte zu, verstand aber nicht alles. Razchrar rannte einigen Menschen hinterher, die flohen, kam mit leeren Klauen zurück, sehr wütend. Mehr noch als sonst.
Schamanenmensch Darion heilte mich. Roch nach Wasser und Blumen. Schwacher Geruch. Beutegeruch. Aber heilte mich. Geruch erinnert mich an Mala. Guter Geruch. Nicht vergessen. Khajit war Schülerin, soll auf sie aufpassen, falls ich sie finde. Und hatte auch gesehen wie Yelmiz kämpft. Guter Kämpfer, weiß wie man schnell tötet. Mag seinen Geruch.

Habe in Haus wo sogar Wände nach Essen riechen ausgeruht. Ein Gefangener war dort. Andere sagten, er habe die Männer in Eisenhaut befehligt, gegen die wir gekämpft haben. Sieht ohne Eisenhaut nicht beeindruckend aus. Hat schwachen Geruch.
War dann jagen. Durch Höhle wieder im Wald. Brachte Frau die ich gerettet hatte ein Reh mit. Mann der stets bei ihr ist und nach ihr riecht, ihr Partner glaube ich, hat Angst vor mir. Riecht nach Salz und Säure. Schwacher Geruch.
Razchrar wollte gehen, Elf auch. Beide hatten gefunden, was sie suchten. Achazbruder wollte, dass ich ihn begleite. Schwarzes Mädchen kam auch mit. Ich konnte aber nicht. Muss noch den Grafen suchen. Hass. Böse. Kenne seinen Geruch. Kenne ihn sehr gut. Achazbruder verabschiedete sich und ging weg. Will wieder in die Sümpfe. Hoffe ich sehe ihn irgendwann wieder.
Habe mit Yelmiz und Darion geredet. Mag ihre Gerüche. Darion hat keine Angst vor mir. Sagte, dass nicht das Äußere einen zum Monster macht. Erinnert mich sehr an Mala. Yelmiz ist vorsichtig. Ich wittere etwas Angst, aber wenig. Scheint zu wissen, dass ich ihm nichts tu, solange er mir nichts tut.
Habe beiden gesagt, dass ich jemanden suche, der der Graf heißt. Hab ihn beschrieben, aber Menschen sind sich so ähnlich. Kann sie nur am Geruch unterscheiden. Hab ihnen gesagt, ich will sie begleiten, aber ich weiß nicht, was gut ist. Was schlecht ist. Beide sagten, sie helfen mir. Sagen mir was ich tun soll. Was ich nicht tun soll. Bin sehr dankbar. Menschliche Gesetze sind sehr verwirrend. Hab mir ihre Gerüche eingeprägt. Werde auf sie aufpassen.
Anderer Mann tauchte auf. Sehr wütender Mann. Bedrohte unseren Gefangenen. Roch etwas nach Darion, aber hatte stärkeren Geruch. Nicht nur Beutegeruch. Sagte er sei wichtiger Mann. Großer Schamane. Sehr selbstbewusst. Großer Glaube an eigene Stärke. Hatte keine Angst vor mir, glaube sogar, er wollte mir drohen. Sage ihm nicht, dass ich Magie aus Sümpfen kenne und weiß, wie Schamane zu besiegen geht. Yelmiz redete mit ihm, brachte ihn dazu mit uns zu kommen. Hatten am Abend ein Gespräch mit Mann. Ryan sein Name. Kümmert sich gut um Darion. Sind Partner, ganz sicher. Geruch ähnlich, Ryan immer achtend auf Darion. Partner.

Gingen nach Süden, raus aus großer Stadt. Geruch in Wäldern besser. Harz. Erde. Moos. Gute Gerüche. Brauchten 2 Tage zu nächsten Weichhäuterort. Unterwegs oft jagen gewesen. Gute Beute gemacht. Auch die anderen ernährt. Nur Darion isst nicht. Isst gar kein Fleisch. Erklärt seinen schwachen Geruch. Beutegeruch wegen Beutenahrung.

Vor Dorf mit Yelmiz geredet. Kenne es wenn Menschen Maru sehen. Rennen weg. Beute. Aber wenn am Hals eine Leine und an Leine auch ein Mensch, dann sind sie ruhig. Sagte Yelmiz das. Er machte mir Leine, sagte mir aber, ich darf nicht wütend sein deswegen. Bin ich nicht. War meine Idee. Gingen dann in Dorf. Menschen blieben ruhig. Glotzten, aber rannen nicht weg. Hatte Gute Idee. Chroar auch klug.
In Dorf in Haus gegangen, wo Weichhäuter hingehen zu essen. Frau die in Haus wohnt sehr ängstlich. Angst vor mir. Wollte sie nicht ängstigen. Ging jagen und brachte Wildschwein mit. Roch gut, nach Pilz, Wurzeln und Laub. Sie noch ängstlicher. Sagte etwas über Männer oben die wütend sein würden. Darion und Yelmiz versuchten auch mir zu erklären. Sagten etwas über Grenzen und Mauern und Flüsse. Verstand ich nicht. Hab noch nie einen gesehen der ‘Obrigkeit’ hieß.
Elf kam zu uns. Hatte uns beobachtet im Wald. Redete mit Yelmiz und Ryan, wollte sich anschließen. Weiß nicht wieso, sagte nichts dazu. Schien kaum Angst vor mir zu haben. Bin neugierig wieso.
Gingen am nächsten Tag dann zu großem Steinhaus wo Mann mit Namen ‘Fürst’ wohnt. Haben viele Menschen den Namen? Komischer Name. Gingen hin, kamen mit Ryans Hilfe an Wache vorbei. Sehr großes Gebäude. Erinnert mich an Echsenhallen. Alt wie die Zeit. Moos, faule Gase, Wasser, Nebel. Rieche es deutlich in meiner Erinnerung. Mann namens Fürst war freundlich, sagte was von verschwundenen Leuten. Yelmiz sagte mir ich sollte nach Leuten wittern. Nach verschwundenen Leuten, nach Leuten, die wir in großer Weichhäuterstadt bekämpft hatten.
Witterte. Schnüffelte. Schmeckte den Geruch von Yelmiz, auch von Frau mit magischen Händen. Waren hier vor einer Weile. Doch vorher, viel vorher, war Graf hier. Hab ihn gerochen. Faul. Bitter. Hass. Kenne den Geruch. Hasse den Geruch. War hier. Lang her. Aber er war hier. Weiter gesucht, aber nichts gefunden.
Yelmiz redete mit Fürst. Sprachen über Handel. Verstand kaum ein Wort. Yelmiz sagte mir dann, dass im Wald noch ein Turm, wie der, wo wir schwache Sklavenhändler mit Razchrar überfielen. Kannte Ort. Wir müssen dorthin. Das verstand ich. Hatte Idee.
Wir hatten Anführer der Krieger aus Stadt dabei. Hab unterwegs immer versucht, ihn zu Dummheit zu bringen. Möchte seinen Geruch schmecken. Aber er ruhig geblieben. Fast so ruhig wie tot. Sagte Yelmiz, wir könnten ihn entkommen lassen. Versehentlich. Ich kann ihn dann mit Yelmiz und den Schamanen jagen. Kann gut sehen in der Nacht. Kann gut jagen in der Nacht.

Ist Nacht nun. Schamanen haben gesagt, sie können fühlen, wenn Gefangener sich bewegt. Warte darauf dass er das tut.
Nacht hindurch gewartet. Angst vor Kalten gehabt, denn sind oft in alten Steinhäusern. Erinnert mich an Achaz-Tempel. Aber keine gekommen. Am Morgen eingeschlafen. Gefangener sich nicht bewegt. Schade.
Gingen mit ihm zu Turm, den Fürst erwähnte. Ruine. Wie anderer Turm. Aber witterte Frau die Erde bewegt. Witterte sie deutlich. Gingen in den Turm. Fanden Leute. Viele. Hatten Angst. Flohen. Suchten bis unten. Dort war Gefängnis. Viele Zellen. Tote. Niemand sonst. Ein Kalter. Hatte Angst, näherte mich nicht. Kalte bedeuten Unglück, bedeuten Eis und Frost. Kalter redete mit Yelmiz.
Fanden nichts. Gingen nach oben. Fanden dort Frau. Hatte Verstärkung geholt. Waren viele Leute in Eisenhaut. Freute mich. Roch Gewalt, witterte Zorn, schmeckte Angst. Kampf. Viel Blut, viel Geschrei. Yelmiz wurde verletzt, doch Darion heilte ihn. Elf zeigte er kann gut mit Bogen schießen. Aber Frau entkam. Mit Gefangenem durch die Erde mit Magie. Wütend. Mein Gefangener! Musste hinterher.
Liefen nach oben. Nahm Witterung auf. Andere setzten auf meinen Rücken und lief durch den Wald. Hunger. Witterte sie. Schmeckte sie.
Fand sie am Fluß. Wollten fliehen, aber war schneller. Ryan, Darion und Yelmiz hielten Frau zurück und fesselten sie. Elf tötete Wache. Ich attackierte Rest, holte meinen Gefangenen ein. War mutig geworden. Respekt, aber sinnloser, später Mut. Zu später Mut.
Hatten alle gefangen, Menschen und Elf redeten miteinander. Entschieden sie zu Gefängnis und Richter zu bringen. Was ist Richter? Fragte Yelmiz. Antwort mochte ich nicht. Sagte Yelmiz es sei ein Fehler sie leben zu lassen. Sie würden entkommen, wenn sie könnten. Und wenn, und wenn ich sie nicht wittere, würden andere leiden. Vielleicht sterben. Aber Yelmiz blieb bei Richter. Musste seine Entscheidung respektieren.
Brachten Gefangene zuerst in großem Steinhaus unter, blieben über Nacht. Frau in Eisenketten, damit sie nicht zaubern kann. Gingen am nächsten Tag zu Händler. Yelmiz hatte Tragetaschen machen lassen. Für mich, wie bei Pferd, auch wenn er mir sagte, dass er mich nicht ‘herabwürdigen’ will. Weiß nicht genau was das heißt, bin ihm aber nicht böse. Weiß dass er mich nicht für ein dummes Pferd hält. Pferd ist Beute. Ich nicht.
Gingen dann nach Gareth zurück. Dort sei Richter. Was auch immer ein Richter ist. Unterwegs wollte Elf Gefangenen foltern. Gab Diskussion. Viele Worte. Magier waren dagegen. Yelmiz und Dariel, der Elf, dafür. Mir war egal. Wäre Yelmiz nicht, wär der Mann ohne Seele und ohne Leib. Langes Gerede. Nicht alles verstanden. Gingen weiter, unterwegs viel gejagt. Guter Wald. Viel Beute. Gesunde Beute.
In Gareth angekommen. Wieder zu Frau, die ich rettete. Branwen. Ist jetzt Bürgmeisterin. Keine Ahnung was das ist. Frage nicht. Hat unsere Gefangenen eingesperrt. Sind wieder in das Haus, dass nach Essen riecht gegangen. Gab dort Essen und Wärme. Menschen sehen besser aus, froher, glücklich. Haben was gutes gemacht.

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